Im September 2021 begann DeAgostini unter seiner Marke Fanhome in Deutschland ein 1:8 Modell von K.I.T.T. als Zeitschriften-Abo anzubieten. Das Heft bringt in 110 Ausgaben jeweils Teile für das 63 cm große Modell, das man sich dann Stück für Stück zusammenbaut. Während Ausgabe 1 mit Motorhaube nur 1 Euro kostete, kam Ausgabe 2 mit der Front schon 4,99 Euro und alle restlichen Ausgaben kosteten 11,99 Euro bzw. ab Ausgabe 82 jeweils 12,99 Euro. Somit landet man am Ende bei ca. 1.329 Euro, wenn man sich die Hefte tatsächlich alle einzeln im Einzelhandel holte. Im Abo kam noch jeweils 1 Euro Porto pro Ausgabe hinzu (nochmal 110 Euro), und wenn man noch die passende Vitrine möchte, kommen noch einmal 110 Euro dazu.

Ich selbst bin kein großer Fan solcher Abos. Zuvor gab es auch schon einen DeLorean in 1:8 mit 52 cm Länge, der somit am Ende auch ca. 1.500 Euro kostete. Das war mehr als das doppelte dessen, was ich für meinen 1:6-DeLorean (72 cm Länge!) bezahlt habe – und den musste ich nicht erst selbst zusammenbauen. Daher verzichtete ich auf das K.I.T.T.-Abo, zumal es sich um ein Modell der 1. Staffel handelte und ich K.I.T.T. in der Optik der 3. Staffel deutlich schöner fände (so wie es auch bei meinem Replika der Fall ist).

Ein paar einzelne Ausgaben holte ich mir dennoch. Neben Ausgabe 1 (Heft samt Motorhaube für 1 Euro – da kann man nicht viel falsch machen) landeten diverse Ausgaben Nr. 5 bei mir, in der sich das Scanner-Lauflicht befand, das ich an verschiedenen Stellen zweckentfremdet habe. So habe ich es z.B. in einem Wackelbild-Bilderrahmen, meiner Blu-ray-Vitrine und meiner Heckscheiben-Bildtafel verbaut.

Einige Freunde von mir bauten sich das Modell aber komplett und ich stellte schon schnell fest, dass ich es wohl doch auch gern in meiner Sammlung hätte. Allerdings habe ich keine wirkliche Zeit mehr, mir so ein Modell selbst zusammenzubauen, daher beschloss ich, bis zum Ende des Abos zu warten und dann zu schauen, ob jemand vielleicht sein fertig gebautes Modell verkauft – so war es beim DeLorean-Abo-Modell nämlich auch.

Kurz nachdem im Januar 2024 die ersten Modelle fertig wurden, gab es auch schon ein paar wenige Angebote. Das erste schnappte sich jemand anderes. Hier hätte man zwar preislich nichts gespart, dafür hatte der Wagen diverse Mods verpasst bekommen, um ihn originalgetreuer zu machen. Beim zweiten Angebot hatte ich mehr Glück. Der Verkäufer senkte den Verkaufspreis nach einigen Tagen von sich aus auf ein Level, das ich bereit war, zu bezahlen. Allerdings bot er nur Selbstabholung in der Nähe von Dortmund an. Nach einigem hin und her ließ er sich aber zum Postversand auf mein eigenes Risiko überreden und der Deal kam zustande.

2 Tage später kam das gute Stück auch schon wohlbehalten bei mir an. Und so habe ich neben meinem K.I.T.T. der 3. Staffel (1:1, ca. 5,10 Meter) auch noch einen K.I.T.T. der 1. Staffel (1:8, ca. 63 cm). Das Modell ist übrigens aus Metall und wiegt mehr als 8 kg!

 

 

Einige Funktionen:

  • Fernsteuerung per Comlink-Uhr
  • Beleuchtung (Frontscheinwerfer, ausfahrbare Klappscheinwerfer, Heckleuchten, Kennzeichen)
  • Scannerlauflicht mit Geräuschen
  • Dashboard-Beleuchtung mit Verzögerungen und Geräuschen
  • Sprachausgabe von verschiedenen 5 Sätzen (wählbar in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch)
  • Ausgabe der Titelmusik
  • Fußraumbeleuchtung geht an, wenn man die Türen öffnet
  • Bremslicht geht an, wenn man auf das Bremspedal drückt
  • Motorhaube, Seitenfenster, Türen, Targa-Dächer, Tankdeckel und Kofferraumklappe lassen sich öffnen
  • Motorraum ist als Turbine gestaltet
  • Drehbares Kennzeichen (KNIGHT/KNI667/KNIGHT)
  • Sehr viele filigrane Details wie z.B. Schläuche im Motorraum, Sicherheitsgurte und Heckrollo aus Stoff

 

Ein Problem hatte ich nun aber noch: Wohin mit dem guten Stück?

Wir haben in unserem Wohnzimmer diverse Vitrinen mit Film-Fanartikeln. Die einzige, in die das Modell gepasst hätte, war bereits mit dem Blu-ray-Set (auf deren Covern sich mein K.I.T.T. befindet) und den kleineren Modellen von HotWheels (1:18) und Playmobil gefüllt. Die könnten zwar notfalls woanders hin, aber dann stünde das Modell auch sehr weit oben, so dass man es schlecht sieht. Besser wäre darunter. Dort standen bisher Bumblebee und Nummer 5 (ca. 33 cm). Die müssten dann allerdings woanders hin.

Überraschenderweise war meine Frau damit einverstanden, dass die beiden in das schmalere Regal auf der rechten Seite des Fernsehers umziehen dürfen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, da ich mit meinem Kram bereits weite Teile unseres Wohn- und Essbereiches in Beschlag genommen habe, aber sie fand es gut, dass alles hinter Plexiglas kommt – dann muss man weniger Staub wischen… 😜
Somit zogen die beiden Roboter um und für K.I.T.T. wurde ein schönes großes Fach mit ca. 69 x 36 cm Grundfläche sowie ca. 39 cm Höhe frei.

Da meine Vitrinen immer Hintergrundbilder bekommen, spielte ich zunächst mit dem Gedanken, den SEMI nachzubilden, verwarf die Idee aber bald zugunsten der Wüstenregion aus dem “Knight Rider”-Vorspann. Außerdem sollten die 4 Blu-ray-Digipacks mit der Seitenansicht meines K.I.T.T.s aufgrund des gewonnenen Platzes mit runter zu K.I.T.T. ziehen, so dass im oberen Fach nun auch die große Box mehr Platz hatte und nicht mehr schräg stehen musste. Außerdem war nun auch Platz für meine Doctor-Collector-Fanbox.

Damit die Digipacks nun nicht auf hohen, wackeligen Ständer stehen müssen, um sie hinter dem Modell noch zu sehen, bekam ich von Turbine nochmal 4 leere Digipacks zugeschickt, die ich nun direkt an die Rückwand kleben konnte. Das hätte ich mit meinen eigentlichen Digipacks natürlich nicht gemacht. Somit entfiel der Ständer und es konnte auch nichts mehr verrutschen. Vielen Dank noch einmal an Turbine Medien hierfür 🙂

An die linke und rechte Seitenwand der Vitrine sollten ursprünglich Goliath und KARR, die in der Wüstenlandschaft auf K.I.T.T. warten sollten. Ich entschied mich dann aber, die linke Seitenwand mit einem passenden Spiegel zu versehen, damit man K.I.T.T. dort auch von vorn sehen kann, so dass auch die Beleuchtung und das Scannerlicht zu sehen sind. Für die rechte Seite entschied ich mich dann für ein Motiv mit dem SEMI.

Gut ist, dass die Funktionen des Modells über die Comlink-Armbanduhr per Funk zu steuern sind. Somit kann ich die Beleuchtung und Sound-Ausgabe noch aktivieren, obwohl das Modell hinter fest verklebtem Plexiglas steht. Hier die Funktionen der einzelnen Buttons:

Im rechten Regal wurde übrigens durch die Umgestaltung noch ein ca. 54 cm hohes Fach frei. Hierfür besorgte ich mir noch eine 30 cm hohe E.T.-Figur sowie eine kleine Figur von Elliott und E.T. auf dem BMX-Bike, die passend dazu vor dem Hintergrund mit Vollmond-Motiv “vorbeifliegen”. Somit haben wir nun auch noch E.T. im Wohnzimmer, nachdem unser lebensgroßer E.T. da leider nie hingepasst hatte 🙂



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert